Shopware 6 Migration Blogartikel

Letzte Änderung: 2022

Shopware 6 Migration Blogartikel

1 Vgl. Showpare 5 und 6 – was sind die wichtigsten neuen Features? 

  • Flow builder, neues Backend, Zahlung und Bestellung getrennt, Performance, regelmäßige Updates, …
  • Übersicht als Tabelle

2 Migration von Altsystemen

  • Magento 1.7.1.0 bis 1.9.3.4
  • Magento2 2.1.5 bis 2.1.8
  • OXID eShop bis 4.9.7
  • VEYTON 4.0 bis 4.1
  • Gambio GX bis 2.7.2.0
  • XTModified & xt:Commerce 3.04
  • Prestashop bis 1.6.14
  • WooCommerce 2.5.5

3 Shopware vs. Shopify – Warum wir Shopware empfehlen.

4 Was kostet die Migration?      

  • Preise = Pakete Template + zus. Kosten für Migration
  • Kontakt

1 Vgl. Showpare 5 und 6 – was sind die wichtigsten neuen Features? 

Auf den ersten Blick sind direkt Unterschiede im UI zu sehen. Shopware 5 (links) wirkt etwas in die Jahre gekommen und unintuitiv, während Shopware 6 mit einem neuen frischen und intuitivem Design auffährt, welches zugegebenermaßen an einige andere Systeme erinnert.

shopware5 backend ansicht
Shopware 5
Shopware 6 backend
Shopware 6
 Shopware 5Shopware 6
AllgemeinFrontend und Backend sind fest verknüpft API-First-Ansatz ermöglicht Trennung von Front- und Backend
 Plugin Storeunterschiedliche Kanäle benötigen Plugins für extra AnpassungenHeadless Commerce wird durch API_Ansatz ausgebaut
 BackendBackend läuft mit dem Framework ExtJSFramework Vue.js
 ResponsiveResponsive Design funktioniert nur im Frontendresponsive Backend ermöglicht Bearbeitung via Smartphone
 BlogfunktionEinkaufswelten haben Einschränkungen auf verschiedenen EndgerätenErlebniswelten verbinden Produkte und Content
(Landingpages überall nutzbar)
Prozess-
modellierung
verschiedene Regeln können nur mit Programmierkenntnissenumgesetzt werdenDer Rule Builder ermöglicht einfaches erstellen von Regeln, so können Verkaufsprozesse angepasst werden, ohne den Code zu verändern
Multi-Channel VerkäufeOne-Sales-Channel Lösung (Multi-Channel benötigt Plugins)inetgrierte Multi-Channel Sales Lösung
 TemplateTemplate System ist SmartyTwig vom PHP-Framework Symfony
 MedienMedienverwaltung bei der Medien hochgeladen und komprimiert werden könnenVielseitige Medienverwaltung mit Kategorien und Zuordnungen von Bildern
 Plugins
  • 2646 erhältliche Erweiterungen
  • sehr gute Abdeckung
  • 2088 erhältliche Erweiterungen
  • Abdeckung wird immer besser, aber noch ausbaufähig
PerformanceGute Performance durch Symphony 2 und Elasticsearch, Smarty als Template Engine etwas langsamVerringerte Ladezeit dank technischer Neuerungen. Verwendung von Systemen wie Symfony, Vue.js und Bootstrap 4, TWIG als neue Template Engine performanter
Preise

Community (self-hosted) kostenfrei

einmalig 2.495 € oder 3.495 € (jeweils self-hosted), kein Abo-Modell mehr verfügbar

Community (self-hosted) und Starter Edition (SaaS) kostenfrei,

Professional Edition 199€/monatlich oder einmalig 2.495€ (cloud, oder self-hosted)

Enterprise Version 2.495€monatlich oder einmal 39.995€ (self-hosted)

Sicherheit & Bug fixesSicherheits Support wird 2024 eingestellt; Plugins werden nicht weiterentwickelt

An bestehenden Stabilitätsproblemen wird gearbeitet

Was ist neu an Shopware 6 – Enterprise Edition?

Shopware gibt es in einigen verschiedenen Versionen – sowohl als Cloud Version, als auch self-hosted. Die Enterprise Version gibt es dabei ausschließlich als self-hosting Variante. Weiterhin gibt es hier nicht nur den Diamond Support, bei dem die Reaktionszeit maximal 2 Stunden beträgt, sondern auch exklusiv den Entwickler Support. Hierbei sind Anbindungsprozesse und oder Schnittstellen Erweiterungen gemeint, die nur von Programmier*innen umgesetzt werden können. Des Weiteren sind, anders als im Professinal Plan, das Angebotsmanagement, Rollenverwaltungen und Außendienst-Funktionen individuell konfigurierbar.

So können zum Beispiel Außendienstmitarbeiter*innen auch vor Ort Kundenkonten verwalten oder zum Beispiel Bestellungen tätigen. Weitere Highlights sind ElasticSearch, womit eine fehlertolerante und intelligente Suche möglich ist, Autosuggest, oder auch Infinite Scrolling bei groß eingestellter Trefferzahl. Des Weiteren können mit dem Shopware Publisher Entwürfe angefertigt werden, ohne direkt live gehen zu müssen. Auch unbegrenzt viele Staging Umgebungen können angelegt werden.

Es sollte beachtet werden, dass Shopware 6 nicht einfach nur ein Upgrade ist, sondern ein komplett neues System. Um einen Shop aus Shopware 5 oder auch anderen Systemen zu migrieren, gibt es Plugins und Dokumentationen online. Wie das funktioniert und welche Systeme dabei unterstützt werden, erklären wir Dir im nächsten Abschnitt!

2 Migration von Altsystemen

Plugin der Shopware AG: https://store.shopware.com/swag00426f/migration-von-anderen-shopsystemen-zu-shopware.html , kostenfrei

Folgende Shopsysteme werden zur Zeit unterstützt:

  • Magento 1.7.1.0 bis 1.9.3.4
  • Magento2 2.1.5 bis 2.1.8
  • OXID eShop bis 4.9.7
  • VEYTON 4.0 bis 4.1
  • Gambio GX bis 2.7.2.0
  • XTModified & xt:Commerce 3.04
  • Prestashop bis 1.6.14
  • WooCommerce 2.5.5

Für die Anpassung von Datenimporten empfiehlt sich ein Import über die Importschnittstelle. Weitere Hinweise unter: https://docs.shopware.com/de/shopware-5-de/plugins/plugin-migration-von-anderen-shopsystemen-zu-shopware

3 Shopware vs. Shopify – Warum wir Shopware empfehlen.

Wie bereits im Vergleich Shopware 5 vs Shopware 6 dargestellt, verfügt Shopware 6 über viele gute Features. Aber was ist eigentlich mit anderen Shop-Systemen? Ein ebenfalls weit bekanntes System ist Shopify. Was genau ist Shopify eigentlich und welche Unterschiede oder Gemeinsamkeiten gibt es zu Shopware?

Ein großer Unterschied ist zum Beispiel das System selbst: Shopify ist ein geschlossenes System, bei welchem Änderungen am Backend, dem Admin Interface und der Datenverarbeitung nur begrenzt möglich sein. Das kann nicht nur den angestrebten Workflow beeinflussen, sondern auch Schwierigkeiten bei bestimmten benötigten Einstellungen hervorrufen. Des Weiteren ist der Checkout (ohne Shopify Plus Lizenz) auf checkout.shopify.com ausgelagert und ist somit nicht mehr Teil des jeweiligen Templates. Der User verlässt nach dem Warenkorb also das ursprüngliche Shop Layout. Auch Änderungen an Layout und Prozess sind entsprechend nicht möglich.

Weiterhin hat Shopify zwar eine eigene Blogfunktion für das Content Marketing, diese ist allerdings nicht vergleichbar mit zum Beispiel WordPress. Allerdings lassen sich Themes stark individualisieren – und das auch auf professioneller Basis. Auch die im Store angebotenen Themes unterliegen einer hohen Qualitätskontrolle und haben ein hohes gestalterisches Niveau. So können auch mit Standard Templates gut aussehende Stores realisiert werden.

Ein großes Manko ist allerdings, dass Shopify nicht mehrsprachig ist. Zwar können Plugins hier Abhilfe schaffen, allerdings gilt das nur für das Frontend und für das SEO ist dies auch nicht optimal. Im Checkout wird ebenso immer die Basiswährung des Shops ausgegeben, auch hier helfen entsprechende Plugins nur im Frontend.

Aber für Wen kann Shopify dennoch Sinn machen? Zum Beispiel für kleinere Shops und solche, die kein starkes Content Marketing betreiben. Praktisch bei Shopify ist nämlich, dass Du monatlich zwischen Plänen wechseln kannst und so auf gute und schlechte Phasen reagiert werden kann. Shopware kann sich für große wie kleine Shops lohnen.

So gibt es im Shopware Store auch einiges an Plugins, jedoch bezieht sich das hier nicht nur auf Themes und gestalterische Elemente, sondern ebenso auf Plugins für Bezahlvorgänge, Warenkorb Einstellungen, Marketing und vieles mehr. Auch eigens erstellte Plugins können hochgeladen werden. Dank Rule Builder können auch im Backend Individualisierungen vorgenommen werden.

Weitere Vorteile sind von der vorigen Tabelle leicht abzulesen.

4 Was kostet die Migration?      

  • Preise = Pakete Template + zus. Kosten für Migration
  • Kontakt